Albert Leicht, 1947 Bad Brambach

  • Alfred Leicht 1947 Bad Brambach
  • Herkunft: Deutschland
  • Jahr: 1947
  • Bodenlänge: 354mm
Diese sehr attraktive Violine wurde 1947 von Alfred Leicht in Bad Brambach gebaut.
Ursprünglich aus einer Familie von Bogenbauern wurde Alfred Leicht 1901 in Hohendorf, Sachsen, geboren. Er war Schüler von Emil Stark und hat später für Möckel in Berlin gearbeitet. Dort öffnete er 1934 seine eigene Werkstatt.
Nach dem Krieg war diese zerstört und er arbeitet für einige Zeit in Bad Brambach in der Werkstatt seiner Brüder, in der auch diese Geige entstanden ist. Trotz der schwierigen Zeit war es Leicht möglich, sehr hochwertiges Holz für dieses Instrument zu verwenden, die Decke aus feinjähriger Fichte, der zweiteilige Boden aus schön geflammtem Ahorn mit passenden Zargen und Hals. Die Arbeit ist exquisit, eine tief gestochene Schnecke und sehr elegant vollendete f-Löcher zeigen das Können des Meisters.
Der dunkelrote Lack ist typisch für Leicht.
Die Geige ist in perfektem Zustand, frei von Rissen oder anderen Beschädigungen.
Mit einem warmen kräftigen Klang ist das Instrument ideal für einen Profi oder ambitionierten Amateur.

Zettelaufschrift: Alfred Leicht
Bad Brambach 1947

Alfred Leicht, zur Person

Alfred Leicht (*ca. 1910, + ca.1980) und sein Sohn Ingfried Leicht (* ca. 1935, + ca. 1972) ließen sich ca. 1934 in Berlin nieder und wurden angesehene Geigenbauer in Berlin-Charlottenburg (West). Die Familie stammte, so wie viele deutsche Geigenbauer, aus Markneukrichen im sächsischen Vogtland. Alfred Leicht hatte sich auf Bratschen spezialisiert und verwendete einen sehr weichen rot-braunen Öllack, welcher sich leicht abgreift. Alfred Leicht stellte im Jahr ca. 12 Instrumente her.

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