Frantisek Xavier Drozen 1930

  • Gebaut von: Frantisek Xavier Drozen
  • Herkunft: Turnove, heute Tschechien
  • Gebaut: 1930
  • Bodenlänge: 360mm
Eine sehr schöne böhmische Geige von F.X. Drozen. Gebaut nach einem Guarneri Modell, sehr feine, saubere Arbeit. Die Holzwahl ist vorzüglich, mittelfeine Fichte für die Decke, ein einteiliger, fein geflammter Ahornboden mit ebensolchen Zargen und Hals.
Die feine Randarbeit ist genau wie der Rest des Instrumentes sehr gut erhalten, das Instrument ist mit einem dunkelrotem Öllack auf goldgelbem Grund überzogen. Die Zeit ist nicht ganz ohne Spuren an dieser Geige vorüber gegangen, die Decke hat drei reparierte Risse, darunter ein Stimmriss, der aber fachmännisch repariert wurde, und keine Auswirkungen auf den Klang hat.
Der Klang ist warm und kräftig, sehr durchsetzungsstark und hat die typischen Charakteristiken einer Guarnerigeige.
 

Frantisek Xavier Drozen

Geboren 1898 in Turnov (Turnau) als Sohn des Kapellmeisters Vaclav Drozen und der Cellistin und Geigenlehrerin Filomena Drozen. Er lernte den Geigenbau bei Jan B. Vavra in Prag, arbeitete später für Antonin Chudlarsky und Jaroslav Dvorak. Er baute seine Geigen nach Stradivari, Stainer, und am häufigsten, so wie diese Geige, nach Guarneri. Seine Geigen wurden von Jan Kubelik, Prof. Sevcik und D. Oistrach gespielt.

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